Tooltipp
{{counter.remaining}} {{counter.title}}

Sie haben einen Artikel verbraucht

Als registrierter Nutzer können Sie bis zu 10 Artikel pro Monat lesen - kostenfrei und unverbindlich

{{vm.izPaket[vm.user.izPaket].title}}

Ihre Leistungen

Politik | 15.03.2017

Von Jutta Ochs

In diesem Artikel:
  • Organisationen:
    Immobilienverband Deutschland (IVD), Bundesverband Freier Immobilien- und Wohnungsunternehmen (BFW), GdW Bundesverband deutscher Wohnungs- und Immobilienunternehmen, Haus & Grund, ZIA Zentraler Immobilien Ausschuss, Verband deutscher Pfandbriefbanken (vdp), Dachverband Deutscher Immobilienverwalter DDIV, Bundesarbeitsgemeinschaft der Immobilienwirtschaft Deutschland (BID), Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit, Mipim, Bündnis für bezahlbares Bauen und Wohnen
  • Personen:
    Andreas Ibel, Axel Gedaschko, Barbara Hendricks, Kai Warnecke
  • Immobilienart:
    Wohnen

Bündnis für bezahlbares Wohnen arbeitet wieder

Quelle: Immobilien Zeitung, Urheber: Volker Thies
GdW-Präsident Axel Gedaschko, hier in der IZ-Redaktion, ist erfreut, dass die gemeinsame Arbeit wieder aufgenommen werden kann.

Quelle: Immobilien Zeitung, Urheber: Volker Thies

Nach fünf Monaten Eiszeit nimmt das Bündnis für bezahlbares Wohnen und Bauen wieder seine gemeinsame Arbeit auf. In mehreren Gesprächen hätten sich das Bundesbauministerium und die Verbände auf Maßnahmen geeinigt, um die Klimaschutzauflagen für die Wohnungswirtschaft "bezahlbar" zu halten.

Die Verbände BFW, GdW, ZIA, DDIV, IVD und vdp, die in der Bundesarbeitsgemeinschaft Immobilienwirtschaft Deutschland (BID) zusammengeschlossen sind, sowie der Eigentümerverband Haus & Grund haben Bundesbauministerin Barbara Hendricks (SPD) jetzt einen Brief geschrieben, in dem sie ihre Bereitschaft kundtun, wieder dem Bündnis beizutreten. Voraussetzung sei, dass dort an Vorschlägen gearbeitet werde, wie die CO2-Einsparziele flexibel und kostengünstig umgesetzt werden könnten. In dem Schreiben wurden die Maßnahmen aber nicht konkret benannt. GdW-Präsident Axel Gedaschko sprach von "Werkzeugen", um die Klimaschutzauflagen bewältigen zu können.

Neue Arbeitsgrundlage für langfristige Zusammenarbeit

Andreas Ibel, der Vorsitzende des BID, erläuterte am Mittwoch: "Wir haben das Bündnis auf eine neue Arbeitsgrundlage gestellt und den Weg für eine langfristige gemeinsame Zusammenarbeit über die Bundestagswahl hinaus abgesteckt." Nun würden "innovative, wirtschaftliche Ansätze für eine technologieoffene Minderung von Treibhausgasen" entwickelt. Es sei auch festgelegt worden, dass eine sozialverträgliche Klimaschutzpolitik immer eine aktive Förderpolitik sei und steuerliche Anreize mitbedacht werden müssten. Hierzu würden geeignete Förderinstrumente geprüft und "bedarfsgerecht alternative Finanzierungs- und Fördermodelle entwickelt".

"Es ist eine gute Nachricht, dass alle Bündnispartner wieder an Bord sind!", sagte Hendricks am Mittwoch. "Ich freue mich sehr, dass wir uns darauf verständigt haben, in den kommenden Monaten Maßnahmen zu entwickeln, mit denen wir den Anforderungen an den Klimaschutz und der Schaffung von bezahlbarem Wohnraum gleichermaßen gerecht werden." Auch Haus & Grund wünscht sich "eine langfristige Partnerschaft mit der Bundesregierung, um Klimaschutz und bezahlbares Wohnen und Bauen sinnvoll miteinander zu verbinden", so Haus-&-Grund-Präsident Kai Warnecke.

Die Verbände hatten sich im November 2016 durch die plötzlich verschärften Auflagen des Klimaschutzplans 2050 in Relation etwa zur Industrie überproportional beansprucht gefühlt und aus Protest das Bündnis bis auf Weiteres verlassen. Die Einsparziele im Gebäudesektor waren zuvor auf den letzten Drücker von mindestens 62% auf 66% im Vergleich zum Basisjahr 1990 hochgesetzt worden. Daraus ergibt sich bis 2030 eine zusätzlich zu leistende CO2-Ersparnis von 8 Mio. t. Die Verbände hatten nach diesem Vorgehen "das Vertrauen verloren". Jetzt ist es offenbar wiedergefunden worden. Im Bündnis für bezahlbares Wohnen und Bauen sind 20 Verbände und politische Institutionen vertreten.

In Netzwerken weiterempfehlen

Kostenfrei für Abonnenten

Alle Zwangsversteigerungen in Deutschland

Unser Service für IZ-Abonnenten:
Alle Zwangsversteigerungen in Deutschland - täglich aktuell, übersichtlich geordnet und kostenfrei!