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Projekte | 16.02.2017

Von Lars Wiederhold

In diesem Artikel:
  • Städte:
    Wiesbaden
  • Organisationen:
    Stadt Wiesbaden
  • Personen:
    Sven Gerich, Tilman Latz, Joachim Mengden
  • Immobilienart:
    Wohnen, Einzelhandel, Büro, Industrie, Freizeit und Wellness

Wiesbaden plant neuen Stadtteil

Quelle: Immobilien Zeitung, Urheber: Lars Wiederhold
An das Ostfeld grenzt die kleine Wohnsiedlung Fort Biehler.

Quelle: Immobilien Zeitung, Urheber: Lars Wiederhold

Auf dem derzeit noch überwiegend landwirtschaftlich genutzten Wiesbadener Ostfeld soll ein Stadtteil für bis zu 16.000 Einwohner entstehen. Neben Wohnraum sind große Flächen für Handel, Dienstleistungen, Industrie und Freizeit vorgesehen. Am gestrigen Mittwoch stellte Projektleiter Joachim Mengden das Vorhaben dem Wiesbadener Gestaltungsbeirat vor.

Noch sind die Pläne sehr unkonkret. "Das ist ein Prozess, der viele Jahre dauert", sagt Mengden, früher Leiter des Wiesbadener Umweltamts. Ein erster Spatenstich könne ggf. in zehn Jahren erfolgen. Die Stadt müsse sich aber schon jetzt Gedanken machen, wie sie künftig auf den Druck am Wohnungsmarkt und die erforderliche Ansiedlung von Arbeitsplätzen reagiert und sich als Oberzentrum weiterentwickelt. Gleichzeitig habe sie die Herausforderung zu bewältigen, vorherzusagen, was in den kommenden Jahrzehnten en vogue sein wird. Bis zum zweiten Quartal 2019 will die Stadt dazu unter Einbeziehung der Bürger einen Strukturplan erarbeiten.

430 ha Entwicklungsfläche

Das insgesamt 430 ha große Ostfeld befindet sich zwischen der B 455 und der A 671 und grenzt u.a. an den Südfriedhof, eine Deponie und die kleine Wohnsiedlung Fort Biehler. Ein großer Vorteil für die Stadt ist, dass sie 2014 bereits rund 270 ha Fläche gekauft hat, die zuvor dem Betonhersteller Dyckerhoff gehörte. Der Wiesbadener Oberbürgermeister Sven Gerich (SPD) erklärte das Projekt im vergangenen Jahr denn auch zur Chefsache.

Der Gestaltungsbeirat warnte bei der Präsentation vor einer funktionalen Planung nach Art des 19. und 20. Jahrhunderts. Die Stadt solle die Nutzungen nicht zu früh festlegen und beispielsweise überdenken, ob sie Freiflächen für neue Industriegebiete nutzt. "Lassen Sie zunächst Fachleute die Potenziale verschiedener Nutzungen untersuchen", rät Architekt und Stadtplaner Tilman Latz, der nach der gestrigen Sitzung aus dem Gremium ausgeschieden ist.

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