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Unternehmen | 15.02.2017

Von Peter Maurer

In diesem Artikel:

Patrizia übertrifft eigene Prognose deutlich

Quelle: Patrizia
In der Patrizia-Zentrale dürfte die Stimmung aktuell gut sein: Das Unternehmen hat operativ deutlich mehr verdient als erwartet.

Quelle: Patrizia

Gemäß dem vorläufigen Ergebnis hat Patrizia Immobilien mit einem operativen Ergebnis von 283 Mio. Euro die erst vor Kurzem von 250 Mio. auf 265 Mio. Euro angehobene Prognose klar übertroffen. Hintergrund sind vor allem hohe Erfolgsprämien aus dem Management von Immobilien für Dritte.

2016 war für Patrizia ein äußerst erfolgreiches Jahr - und das nicht nur wegen dem Verkauf des Harald-Portfolios mit rund 13.500 Wohnungen, das für rund 1 Mrd. Euro an die Deutsche Wohnen ging und im ersten Halbjahr ergebniswirksam wurde. Denn auch bereinigt um die Erträge aus diesem Deal sowie denen aus dem Verkauf der Südewo im Jahr zuvor verzeichnet Patrizia eine Steigerung des operativen Ergebnisses um fast 70% von 43 Mio. auf 73 Mio. Euro. Unbereinigt liegt der Zuwachs prozentual in ähnlicher Größenordnung: Von 155 Mio. auf 283 Mio. Euro.

Abgesehen von den Verkaufserlösen haben vor allem die Gebühreneinnahmen zugelegt. 189 Mio. Euro und damit rund 24 Mio. Euro mehr als 2015 hat Patrizia Kunden für das Management von deren Immobilien in Rechnung gestellt. Das vierte Quartal sei durch ein hohes Transaktionsvolumen und der Realisierung hoher Performance Fees aus dem erfolgreichen Management von Immobilieninvestments geprägt gewesen, teilt Patrizia mit.

Verwaltetes Immobilienvermögen steigt auf 18,6 Mrd. Euro

Das verwaltete Immobilienvermögen stieg um 2 Mrd. auf 18,6 Mrd. Euro. Das Unternehmen hat für die von ihm verwalteten Investmentvehikel für 3,2 Mrd. Euro eingekauft und inklusive dem Harald-Deal für 1,9 Mrd. Euro verkauft. Insgesamt hat Patrizia 2016 von Investoren 2,2 Mrd. Euro an Eigenkapital eingeworben, ebenfalls eine deutliche Steigerung zum Vorjahreswert von 1,5 Mrd. Euro. Stolz sind die Augsburger, dass rund 400 Mio. Euro davon von außereuropäischen institutionellen Investoren stammen, vor allem von solchen aus Asien. "Die Entwicklung zeigt uns, dass Patrizia heute als einer der führenden Investment Manager in Europa wahrgenommen wird und auch für globale Investoren die erste Adresse für europäische Investments ist", sagt Patrizia-Finanzvorstand Karim Bohn.

Die Börse nahm die starken Zahlen sehr positiv auf: Der Aktienkurs legte in der Spitze um bis zu 5% zu.

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