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Unternehmen | 07.02.2017

Von Lars Wiederhold

In diesem Artikel:
  • Unternehmen:
    Caverion
  • Personen:
    Fredrik Strand, Ari Lehtoranta, Antti Heinola, Martti Ala-Härkönen

Enttäuschendes Jahr für Caverion

Das deutsche Geschäft von Caverion schwächelt. Immobilien Zeitung, Urheber: Lars Wiederhold
Das deutsche Geschäft von Caverion schwächelt.

Immobilien Zeitung, Urheber: Lars Wiederhold

Die Caverion Group hat im vergangenen Jahr weniger Umsatz gemacht und ein niedrigeres Ergebnis erzielt. Bei dem internationalen Gebäudetechniker schwächelt neben den Divisionen Schweden und Dänemark-Norwegen auch die Division Deutschland.

Das Ergebnis der Gruppe ist im Geschäftsjahr 2016 deutlich schlechter ausgefallen, als sie es selbst prognostiziert hatte. "2016 war ein enttäuschendes Jahr für Caverion", sagt Ari Lehtoranta, seit 1. Januar 2017 CEO der Gruppe (zuvor CEO von Nokian Tyres). Restrukturierungsaufwendungen in Höhe von 27 Mio. Euro ließen das ohnehin 75,9 Mio. Euro unter Vorjahresniveau liegende Ebitda von 15,6 Mio. Euro auf -11,4 Mio. Euro sinken. Ursprünglich hatte Caverion eine Verbesserung gegenüber dem Vorjahr erwartet. Die Restrukturierungsmaßnahmen, die den Abbau von 1.060 Stellen mit sich brachten, sollen allerdings 2017 eine Einsparung von 40 Mio. Euro bewirken.

Wegen "weitreichender Probleme" seien mittlerweile Schlüsselpositionen in der Gruppe neu besetzt worden. Lehtorantas Vorgänger Fredrik Strand war im Mai aus dem Unternehmen ausgeschieden. Im September ging zudem der CFO-Posten auf Gruppenebene von Antti Heinola auf Martti Ala-Härkönen über. In Deutschland habe es ebenfalls Wechsel in Führungspositionen gegeben. Laut Caverion Deutschland handelt es sich dabei aber nicht um das Top-Management, sondern um die Abteilungsleiterebene.

Schwächelnde Division Deutschland

Die Caverion Group bezeichnet die Divisionen Schweden, Deutschland und Dänemark-Norwegen als "schwächelnd". In Schweden und Deutschland sei auch das Projektergebnis niedriger ausgefallen. Insgesamt habe Caverion 2016 rund 3.000 Projekte abgeschlossen. "Wir haben diese und alle laufenden Projekte überprüft, bei denen Forderungen überfällig waren oder Konflikte mit Kunden bestehen", erklärt Lehtoranta. In diesem Zusammenhang seien Abschreibungen in Höhe von 59 Mio. Euro angefallen. Die zuvor getroffenen Umsatzprognosen für erwartete Anschlussaufträge seien zu optimistisch gewesen.

Ein Maßnahmenpaket soll nun das Projektgeschäft ankurbeln: "Wir haben Anforderungen für Mindestmargen bei Ausschreibungen neu definiert und wählen Projekte nach strengeren Vorgaben aus", sagt Lehtoranta. Außerdem verbessere Caverion die Projektmanagerweiterbildung.

Im Servicesegment hat sich das Ergebnis dagegen positiv entwickelt. Dies gelte insbesondere für die Divisionen Finnland und Österreich. "2017 streben wir für Caverion eine Stabilisierung an - das volle Ertragspotenzial wird sich dabei jedoch noch nicht zeigen." Das Marktumfeld sei günstig und Caverion verfüge über die nötigen Ressourcen, um davon zu profitieren. Beim Ebitda ohne Restrukturierungsaufwendungen geht das Unternehmen von einer Verdoppelung der Summe aus.

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