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Märkte | 31.01.2017

Von Monika Leykam

In diesem Artikel:
  • Unternehmen:
    bulwiengesa
  • Immobilienart:
    Wohnen, Einzelhandel, Büro

Immobilienindex geht durch die Decke

Ob Neubau oder Bestand, Großstadt oder Kleinstadt: Die Preise fürs Wohnen ziehen weiter an. mol
Ob Neubau oder Bestand, Großstadt oder Kleinstadt: Die Preise fürs Wohnen ziehen weiter an.

mol

Im 41. Jahr seiner Zeitreihe glänzt der Preis- und Mietindex von Bulwiengesa mit nochmals höheren Wachstumsraten als vor einem Jahr. Für den deutschen Immobilienmarkt im Jahr 2016 bilanzieren die Forscher ein Plus von 4,2%. Für 2015 hatten sie +3,7% errechnet. Schuld daran, dass das Plus nicht noch höher ausfiel, war der Einzelhandel.

Wie in den Vorjahren sorgte das Wohnungssegment für das Wachstum des Gesamtindex, 2016 mit einem Plus von 5,5% (2015: 4,8%). Das ist der höchste Wert seit dem Wiedervereinigungsboom und resultierte vor allem aus den Preissprüngen bei Neubaureihenhäusern (+7,5%) und Neubauwohnungen (+7,3%). Die Preissteigerungen bei Mieten und Kaufpreisen fanden in den meisten der 125 im Bulwiengesa-Index enthaltenen Städte statt. Baugrund für Eigenheime verteuerte sich demgegenüber geradezu moderat, nämlich um 3,6%.

Bei Büros regiert der Buchstabe A

Anders die Situation bei Gewerbeimmobilien (Büro und Handel). Hier konzentriert sich das Preiswachstum auf die A-Städte Berlin, Hamburg, Düsseldorf, Frankfurt, Köln, Stuttgart und München - und dort auch nur auf die Mieten für Büros und die Preise für Gewerbegrundstücke. Während die Büromieten in den A-Städten um 4,6% zulegten, blieben sie in Standorten der niedrigeren Größenklassen bei Werten zwischen 1,1% und 1,4%.

Handelsmieten stagnieren

Geradezu trübe zeigt sich die Lage bei den Einzelhandelsimmobilien. Die Mieten in den Ia-Lagen der deutschen Fußgängerzonen stagnierten (+0,1%), die Nebenlagen sehen mit einem Zuwachs von 0,4% kaum besser aus. Kaufpreise für Geschäftshäuser fließen in den Bulwiengesa-Index nicht mit ein - hier herrschen weiterhin ein hoher Nachfragedruck der Investoren und sinkende Anfangsrenditen. Der Teilindex Gewerbe entwickelte sich 2016 dementsprechend schwach und kommt auf +1,8% (2015: 2,6%).

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