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Unternehmen | 25.01.2017

Von Monika Leykam

In diesem Artikel:
  • Unternehmen:
    Beos, Rothschild
  • Personen:
    Stephan Bone-Winkel, Ingo Holz, Martin Czaja
  • Finanzprodukte:
    Beos Corporate Real Estate Fund Germany I, Beos Corporate Real Estate Fonds Germany II, Beos Corporate Real Estate Fund Germany III, Beos Value Investment Fund Germany I
  • Immobilienart:
    Industrie

Beos plant starkes Wachstum mit Kapitalpartner

IZ
Der Nordpark Alzenau wird von Beos gemanagt.

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Zeitenwende bei der inhabergeführten Boutique Beos AG, spezialisiert auf Unternehmensimmobilien: Die Gründungsgesellschafter und Vorstandsvorsitzenden Stephan Bone-Winkel und Ingo Holz verlassen im April die operative Führungsebene und wechseln in den Aufsichtsrat. Außerdem öffnen sie die AG für einen externen Kapitalpartner - zwischen 50% und 100% stehen zur Disposition, wobei Bone-Winkel einen Komplettverkauf für die unwahrscheinlichere Lösung hält.

Was auf den ersten Blick aussieht wie ein Ausstieg der Gründungspartner auf Raten, dient laut Bone-Winkel eher der Absicherung einer weiteren starken Expansion. Aktuell betreut Beos ein Immobilienvermögen im Wert von 2,2 Mrd. Euro. Bis 2020 will man sich jedoch auf 4,5 Mrd. Euro verdoppelt haben.

Derzeit bilden die Beos-CRE-Spezialfonds Nummer 1 bis 3 sowie die Investment-KG Value Investment Fund Germany I den Schwerpunkt des Managementbestands (1,7 Mrd. Euro), weitere 500 Mio. Euro stecken in Projekten, bei denen Unternehmensgrundstücke entwickelt, repositioniert und gemanagt werden. Doch die künftigen Wachstumsziele des Unternehmens stecken in Geschäften, die nicht vom Start weg für die Beos-Stamminvestoren als "fondsfähig" gelten. Beos zielt auf die Übernahme großer Areale im Besitz von Industrieunternehmen und will dabei auch schon mal dreistellige Millionenbeträge bewegen.

Die Areale will Beos weiterentwickeln, gegebebenfalls auch mit neuen Mietern, und den Unternehmen flexible Managementlösungen für die Mietverträge anbieten. "Solche Lösungen sind mit viel aktiver unternehmerischer Tätigkeit verbunden. Das in Verbindung mit den großen Investitionssummen machen sie für traditionelle institutionelle Fondsstrukturen ungeeignet", erklärt Bone-Winkel. Damit Beos diese Deals trotzdem machen kann, soll ein Beraterteam aus Rothschild Gobal Advisory und Puhl & Co einen geeigneten Kapitalpartner finden, der sich sowohl an der Beos AG als auch an den Projektgesellschaften für solche Industrie-Deals beteiligt.

Bone-Winkel macht mehr Projektgeschäft, Czaja wird Vorstandssprecher

Besagter Investor wird es dann zwar auch weiterhin mit Bone-Winkel und Holz zu tun haben, allerdings ab April in der Funktion als Aufsichtsräte. Beide wollen weiter als Kapitalgeber für Projekte und den Value-Fonds (hier schießt jeder der beiden 10% des Eigenkapitals von 140 Mio. Euro zu) agieren und sich vor allem verstärkt der Suche nach guten neuen Investitionschancen widmen. Durch den Managementwechsel verkleinert sich der zuvor siebenköpfige Beos-Vorstand auf fünf.

Neuer Sprecher des Vorstands ist ab April Martin Czaja, im Vorstand verantwortlich für Asset- und Portfolio-Management. Viel soll sich mit dem Stabwechsel nicht ändern. Bone-Winkel ist überzeugt: "Die Firma hat inzwischen ihre eigene DNA entwickelt, sie funktioniert aus sich selbst heraus." Und Czaja freut sich über einen Investoren-Aufsichtsrat, "der uns mindestens so viele und schwere Fragen stellen wird wie externe Investoren."

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