Tooltipp
{{counter.remaining}} {{counter.title}}

Sie haben einen Artikel verbraucht

Als registrierter Nutzer können Sie bis zu 10 Artikel pro Monat lesen - kostenfrei und unverbindlich

{{vm.izPaket[vm.user.izPaket].title}}

Ihre Leistungen

Unternehmen | 13.01.2017

Von Volker Thies

In diesem Artikel:

Bundesbank sucht in Frankfurt Büros für 2.000 Mitarbeiter

Bild: vt
Das fast 50 Jahre alte Hauptgebäude der Bundesbank in Frankfurt soll von 2020 an grundlegend saniert werden.

Bild: vt

Die Deutsche Bundesbank will ihr Hauptgebäude im Frankfurter Stadtteil Bockenheim umfassend sanieren und auf ihrem dortigen Gelände einen oder mehrere Erweiterungsbauten errichten. Damit ist die vermutlich größte Verlagerung von Büroarbeitsplätzen in der Geschichte der Stadt verbunden.

Für 2.000 bis 2.300 Mitarbeiter müssen Übergangsplätze gefunden werden. Mit breit gestreuten Anzeigen wird die Bundesbank ab sofort Angebote dafür einholen. Infrage kommen Objekte in Frankfurt, notfalls auch im direkten Umland, mit mindestens 35.000 qm Mietfläche und moderner IT-Infrastruktur. Ab dem vierten Quartal 2019 und bis voraussichtlich 2027 müssen die Räume nutzbar sein.

Sanierung wirtschaftlicher als Abriss

Parallel beginnen die Vorbereitungen für die Sanierung am Sitz der Bundesbank. "Da stehen wir aber noch ganz am Anfang", sagte Johannes Beermann, der das Vorhaben im Bundesbankvorstand koordiniert. Fest steht aber, dass das 1972 fertiggestellte Hauptgebäude nur renoviert und nicht ersetzt wird. Eine Untersuchung hat ergeben, dass dies die wirtschaftlichste Variante ist. Die Fassade kann sich im Zuge der Arbeiten freilich verändern.

Außerdem wird es zusätzliche Neubauten auf dem Bundesbank-Gelände an der Wilhelm-Epstein-Straße geben. "Wir wollen an unserem jetzigen Standort bleiben und diesen baulich verdichten, um auch die Mitarbeiter zurück in die Zentrale zu holen, die zurzeit an anderen Standorten in Frankfurt arbeiten", erklärte Beermann. Ob die Büros für diese Mitarbeiter in einem oder mehreren Gebäuden entstehen, wo sie platziert und in welcher Höhe sie ausgeführt werden, ist noch völlig offen. Die Bauarbeiten dürften aber anspruchsvoll werden, nicht zuletzt wegen der umfangreichen auf dem Areal verlegten Elektronik und dem Goldtresor, der sich an geheimer Stelle im Erdreich unter dem Bankensitz befindet.

Möglicher Planungswettbewerb ab Mitte 2017

Bis zur Jahresmitte 2017 will der Vorstand entscheiden, wie die Planung für das Projekt angegangen wird. Denkbar sind Wettbewerbe zu Städtebau und Architektur, aber auch andere Abstimmungsverfahren. Anfang 2018 könnten nach Beermanns Vorstellung Ergebnisse dieser ersten Planungsphase vorliegen. Wenn Baurecht, Ausführungsplanung und Ausschreibung abgeschlossen und der Umzug vollzogen ist, könnten 2020 die Bauarbeiten anlaufen. Über den erwarteten Investitionsumfang gibt die Bundesbank vorerst keine Auskunft.

Beermann hofft, dass parallel auch die Stadt Frankfurt mit der seit Jahrzehnten diskutierten Verlängerung einer U-Bahn-Linie bis an den Bankensitz vorankommt. Der Goldschatz der Bundesbank bleibt während der Bauarbeiten mit uneingeschränkter Absicherung auf dem Gelände.

Legende:

  • Haus
  • Straßenabschnitt
  • Wohnquartier
  • Ortsteil
  • Ort
  • Bundesland / Land
  • Projekt

In Netzwerken weiterempfehlen

Kostenfrei für Abonnenten

Alle Zwangsversteigerungen in Deutschland

Unser Service für IZ-Abonnenten:
Alle Zwangsversteigerungen in Deutschland - täglich aktuell, übersichtlich geordnet und kostenfrei!