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Unternehmen | 13.01.2017

Von Bernhard Bomke

In diesem Artikel:

aik 2016: Verkäufe treiben Rendite auf Rekordniveau

Bild: aik/Fotograf: Wolfgang Popp
Das in London stehende Bürohaus 12 Moorgate gehört zu den Objekten, die die aik im vergangenen Jahr veräußert hat. Es ging für umgerechnet 38,5 Mio. Euro an einen chinesischen Projektentwickler.

Bild: aik/Fotograf: Wolfgang Popp

Der in Düsseldorf ansässige Asset-Manager aik hat im vergangenen Jahr Immobilientransaktionen für 255 Mio. Euro getätigt (2015: 360 Mio. Euro), davon entfiel gut ein Drittel (90 Mio. Euro) auf Verkäufe. Zugleich meldet das Beteiligungsunternehmen verschiedener deutscher Versorgungswerke und der Deutschen Apotheker- und Ärztebank für den in diversen Spezialfonds gehaltenen Immobilienbestand eine Jahresperformance von 8,9% (BVI-Methode).

Das ist der höchste Wert, den das 1999 gegründete Unternehmen je erzielt hat. Er erklärt sich zum Teil mit sehr hohen Erlösen bei der Veräußerung von Immobilien in London und Paris. Etwa zwei Drittel der 8,9% entfallen auf die laufenden Mieteinnahmen. Im historischen Mittel hatten die aik-Fonds eine jährliche BVI-Rendite von 5,8% erzielt. An die Investoren der Fonds wurden für das vergangene Jahr im Schnitt 4,5% bezogen auf das eingesetzte Eigenkapital ausgeschüttet (2015: 3,9%). Das war nur latent weniger als die 4,7%, die in den vergangenen 17 Jahren im Schnitt an Jahresausschüttungen geleistet wurden.

Neben den Verkäufen für rund 90 Mio. Euro wickelte das aik-Management unter Geschäftsführer Stephan Hinsche im vergangenen Jahr Ankäufe für 165 Mio. Euro ab. Das Unternehmen erwarb dafür neun Immobilien. Ende 2016 verwaltete die aik einen Bestand von 2,9 Mrd. Euro. Er speist sich primär aus 182 Büro- und Geschäftshäusern in Metropolen der europäischen Märkte Belgien, Deutschland, Frankreich, Großbritannien, Luxemburg, Niederlande und Österreich. Hinzu kommen Wohnungsbestände in Deutschland.

Hinsche setzt 2017 vor allem auf Deutschland

Auf Rekordkurs waren die Düsseldorfer im Jahr 2016 hinsichtlich des Vermietungsgeschäfts. 220 Mietverträge wurden neu abgeschlossen oder verlängert. Dabei ging es um etwa 170.000 qm Mietfläche (2015: 224 Mietverträge; 124.000 qm Mietfläche). Die Leerstandsquote im Bestand ging von rund 6% auf 4,6% zurück.

Für 2017 nimmt sich Hinsche vor allem Ankäufe in Deutschland vor. Hier interessieren ihn grundsätzlich Büro-, Handels- und Wohnimmobilien, die baulich weiterentwickelt werden müssen oder bei denen der Vermietungsstand stark ausbaufähig ist. Aber auch Neubauprojekte kommen für ihn in Betracht, darunter zum Beispiel Wohnungsbauten oder Stadtquartiere, die öffentlich gefördert werden. Als mögliche Standorte gelten neben den großen Metropolen auch Oberzentren, die wirtschaftlich stark sind.

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