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Politik | 11.01.2017

Von Monika Hillemacher

In diesem Artikel:
  • Organisationen:
    Deutsches Institut für Wirtschaftsforschung, Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit
  • Immobilienart:
    Wohnen

DIW will keine Wohnungsbauförderung

Bild: IZ
Der Wohnungsbau ist und bleibt das Zugpferd für die Bauwirtschaft.

Bild: IZ

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Staatliche Hilfe für den Wohnungsbau treibt die Preise nach oben, bringt aber nicht mehr Wohnungen. So lässt sich eine Einschätzung des DIW interpretieren.

Das Deutsche Institut für Wirtschaftsforschung (DIW) warnt vor stärker geförderten Investitionen in den Wohnungsneubau. Angesichts ausgelasteter Kapazitäten am Bau sei "Aktionismus bei der staatlichen Förderung von Bauinvestitionen fehl am Platz", schreibt das Institut in einer Studie. Statt dem Neubau zu nutzen, beschleunige Förderung eher den Preisauftrieb.

Als Alternative schlägt das DIW Hilfe für städtische Sanierungsgebiete vor. Außerdem solle die öffentliche Hand Rücklagen für Infrastrukturmaßnahmen bilden.

In der Studie rechnete das DIW im Auftrag des Bundesbauministeriums das erwartete Bauvolumen der nächsten Jahre hoch. Für 2017 prognostiziert das Institut, dass landauf landab für rund 364 Mrd. Euro (2016: 350 Mrd. Euro) gebaut und repariert wird. Im Folgejahr erwartet das Institut einen Sprung auf 381 Mrd. Euro. Das Volumen verteilt sich in etwa zu gleichen Teilen auf Bauhauptgewerbe, Ausbauer und andere Dienstleister.

Wohnungsbau stützt Baukonjunktur

Träger des Wachstums sei der Wohnungsbau. Bis 2018 sollen knapp 76 Mrd. Euro in Neubauten investiert werden; in den Bestand fließt fast das Doppelte (146 Mrd. Euro). Prozentual gesehen sinkt das Wachstum beim Neubau von 11% im Jahr 2016 auf 7,3%, während die Leistungen in bestehende Gebäude von 3,1% auf 5% zunehmen, was den Rückgang beim Neubau kompensiert.

Im Unterschied zum florierenden Wohnungsbau bewegt sich laut Studie ohne den Staat im Nichtwohnungsbau relativ wenig. Für diesen Bereich sagt das DIW für 2018 ein moderates Wachstum von 4% auf 97 Mrd. Euro (2016: fast 92 Mrd. Euro) voraus.

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