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Märkte | 11.01.2017

Von Jutta Ochs

In diesem Artikel:

Wohnpreise steigen 2017 in Metropolen weiterhin an

Bild: Pixabay
In Hamburg sind die Kaufpreise für den Bestand seit 2009 um 70% gestiegen.

Bild: Pixabay

Auch im Jahr 2017 werden die Kauf- und Mietpreise für Wohnimmobilien vor allem in den Metropolen wieder kräftig zulegen, sagen die Experten von DB Research voraus. Alle makroökonomischen Bedingungen wie Zinswende, massive Angebotsausweitung oder nachlassende Migration, die ein Ende des Zyklus signalisieren könnten, sind aktuell nicht erfüllt und dürften erst in ein paar Jahren eintreten. Untersucht wurden München, Berlin, Frankfurt, Hamburg und Düsseldorf.

München bleibt laut DB Research die dynamischste deutsche Stadt. Sowohl der hohe Einwohnerzuwachs um 200.000 seit 2011 als auch die Leerstandsquote von nahezu 0% dürften noch über Jahre für weitere Preiserhöhungen sorgen. In Berlin lassen vor allem das für eine europäische Hauptstadt immer noch niedrige Preis- und Mietniveau zusammen mit der sehr guten Arbeitsmarktdynamik weitere Preissteigerungen erwarten. Im Jahr 2016 seien die Wohnungspreise im Bestand mit 13% gegenüber dem Vorjahr besonders rasant und kräftiger als in allen anderen deutschen Metropolen gewachsen. Seit dem Jahr 2005 hätten sie sich fast verdoppelt.

Hamburg und Düsseldorf mit erhöhter Zinsempfindlichkeit

Frankfurt ist im aktuellen Zyklus (2009 bis 2016) unter den untersuchten Metropolen die Stadt mit dem geringsten Preisanstieg. Seit 2009 haben sich die Kaufpreise (Bestand) um 40% erhöht. Allerdings sei nun ein Brexit-Effekt zu beobachten, der besonders für Preiserhöhungen bei Einfamilienhäusern sorge, hat die DB-Research-Analyse festgestellt. In Hamburg haben sich die Kaufpreise für Bestandsimmobilien seit 2009 um 70% erhöht. Hier fielen insbesondere die nachlassende Mietdynamik und recht rege Bauaktivität auf, sagt DB Research. Hamburg könne daher eine höhere Empfindlichkeit beim Thema Zinsen aufweisen als andere große Städte. Ähnliches gelte für Düsseldorf, wo die Leerstandsquote, die die Stadt mit 3,2% angab, für eine deutsche Metropole im aktuellen Zyklus relativ hoch sei. Düsseldorf hatte seit 2009 eine Preissteigerung von 65% zu verbuchen.

Unterm Strich erwartet DB Research für alle analysierten Metropolen sowie auch für den deutschen Häuser- und Wohnungsmarkt insgesamt in den kommenden Jahren weitere Preissteigerungen.

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