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Märkte | 10.01.2017

Von Peter Maurer

In diesem Artikel:

Hotelinvestmentmarkt legt auf rund 5 Mrd. Euro zu

Als Teil des OfficeFirst-Deals gehört das Squaire mit dem Hilton und dem Hilton Garden Inn Frankfurt Airport jetzt Blackstone. Bild: api
Als Teil des OfficeFirst-Deals gehört das Squaire mit dem Hilton und dem Hilton Garden Inn Frankfurt Airport jetzt Blackstone.

Bild: api

Der Markt für Hotelimmobilien war 2016 erneut überraschend stark. Kaum ein Hotelmakler hat daran geglaubt, dass angesichts der beklagten Produktknappheit der unerwartete Rekordwert von 2015 von rund 4,4 Mrd. Euro wieder erreicht wird. Unter dem Strich sind es aber nun sogar um die 5 Mrd. Euro geworden - mehr als das Doppelte der Zahlen aus dem letzten Boom 2006 und 2007.

Hotels für knapp 5,2 Mrd. Euro wurden vergangenes Jahr nach Zählung von BNP Paribas Real Estate (BNPPRE) und Colliers International gehandelt. CBRE kommt auf 5,1 Mrd. Euro und JLL, das allerdings kleinere Transaktionen unter 5 Mio. Euro nicht mitzählt, auf 4,9 Mrd. Euro. Das ist laut BNPPRE 18% mehr als im Vorjahr und ein neuer Fabelrekord, der so noch nach dem dritten Quartal nicht annähernd erwartet worden war. JLL betont, dass der Fünfjahresschnitt um das Doppelte und der Zehnjahresschnitt um das Zehnfache übertroffen wurde.

Grundlage für das Ergebnis war ein sehr starkes viertes Quartal: Laut CBRE entfiel 43% des Transaktionsvolumens 2016 auf die letzten drei Monate. Unter anderem wurde das Taschenbergpalais Kempinski in Dresden durch die RFR Holding und die Essener RAG-Stiftung vom ehemaligen Metro-Manager Erwin Conradi erworben, der das Hotel selbst erst 2014 gekauft hatte. Außerdem kaufte Art-Invest Real Estate das Dorint-Kongresshotel in Mannheim, der schwedische Investor Pandox ein Portfolio mit sieben Hotels für 415 Mio. Euro, zu dem auch das Radisson Blu Köln, das NH Collection Hamburg City sowie die NH-Hotels München Airport und Frankfurt Airport gehörten und Gateway Real Estate das Commundo Hotelportfolio mit fünf Kongresshotels für 30 Mio. Euro. Zudem erwarb TPG nicht nur die Mehrheit an der Hostelkette A&O, sondern auch an deren Immobilien. Und schließlich waren das Hilton und das Hampton by Hilton Frankfurt Airport im Squaire Teil des OfficeFirst-Kaufs durch Blackstone.

Opportunisten trennen sich von Objekten

Größte Käufergruppe waren laut Colliers wie 2015 mit einem Anteil von 30% (gut 1,5 Mrd. Euro) offene Immobilienfonds und Immobilienspezialfonds. Auf der Verkäuferseite waren Opportunity- und Private-Equity-Fonds besonders aktiv, die sich von Objekten im Volumen von 1,1 Mrd. Euro trennten. Auf Platz zwei sowohl bei den Käufern als auch den Verkäufern liegen die Eigennutzer.

BNPPRE konstatiert zudem, dass Investments außerhalb der großen Märkte zunehmend an Bedeutung gewinnen. In den sieben großen Märkten lag demnach der Zuwachs beim Transaktionsvolumen nur bei 8% und damit deutlich unter dem bundesweiten Durchschnitt. Investitionen außerhalb der Top-Märkte kommen mittlerweile auf ein Volumen von 2,25 Mrd. Euro und damit einen Anteil von 43%.

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