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Transaktionen | 06.01.2017

Von Christoph von Schwanenflug

In diesem Artikel:

Aroundtown kauft 39 Metro-Märkte

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Metro-Filiale in Hamburg-Altona.

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Den wahrscheinlich größten Kauf von deutschen Handelsimmobilien hat 2016 eine Gesellschaft aus Zypern getätigt: Aroundtown kaufte 39 Metro-Märkte für 780 Mio. Euro. 22 Objekte sollen direkt weiterverkauft werden.

Die börsennotierte Gesellschaft Aroundtown Property Holdings ("Wir zahlen bar, wir zahlen schnell, aber wir zahlen weniger") hat von Cerberus Capital Management 39 an Metro vermietete deutsche Großmärkte gekauft. Wie jetzt bekannt wurde, ist die Transaktion am 2. Dezember 2016 in Berlin und Amsterdam geclosed worden. Der Kaufpreis dürfte bei 780 Mio. Euro liegen. Ein im Oktober 2016 von Aroundtown angekündigter direkter Weiterverkauf eines Teils der Immobilien hat noch nicht stattgefunden. "Die zum Weiterverkauf bestimmten Objekte sind noch nicht verkauft. Aroundtown befindet sich in Verhandlungen und Diskussionen mit verschiedenen Bietern", erklärt ein Aroundtown-Sprecher.

Aroundtown will 17 Metro-Märkte behalten

Die Gesellschaft mit Sitz in Larnaka (Zypern) hatte im Oktober angekündigt, ohne das Metro-Portfolio beim Namen zu nennen, dass man sich in fortgeschrittenen Verhandlungen über den Kauf eines Retail-Portfolios zum Preis von 780 Mio. Euro befinde. Damals hieß es, man wolle davon 17 Immobilien behalten. Dieses sogenannte Kernportfolio soll eine durchschnittliche Mietvertragslaufzeit (Walt) von zehn Jahren haben und jährlich 28 Mio. Euro Miete einspielen. Für das Kernportfolio wollte Aroundtown nach eigenen Angaben 350 Mio. Euro ausgeben, was einer Nettorendite von 7,5% entspreche. Für die Finanzierung der Transaktion gab Aroundtown Anleihen aus.

Ashurst kennt Metro-Paket in- und auswendig

Cerberus hatte das Metro-Portfolio 2011 von wichtigen Metro-Gesellschaftern, den Familien Beisheim, Haniel und Schmidt-Ruthenbeck, gekauft. Das Paket umfasste damals nach Informationen der Immobilien Zeitung 45 Immobilien. Beim Verkauf der Immobilien wurde Cerberus von Eastdil Secured, UBS und der Kanzlei Ashurst (Teamleitung: Hendrik Theismann, Jan Krekeler) begleitet. Die Kanzlei zählt den US-Investor zu ihren "langjährigen Mandanten". Ashurst war bereits beim Kauf des Metro-Portfolios durch Cerberus tätig sowie bei der Refinanzierung der Immobilien durch ein Kreditgeberkonsortium unter Führung der Citigroup.

Transaktion:

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