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Märkte | 05.01.2017

Von Lars Wiederhold

In diesem Artikel:

Frankfurter Investmentvolumen steigt um 8%

2016 wechselten in Frankfurt Gewerbeimmobilien für 6,1 Mrd. Euro den Eigentümer. Bild: law
2016 wechselten in Frankfurt Gewerbeimmobilien für 6,1 Mrd. Euro den Eigentümer.

Bild: law

Rund 6,1 Mrd. Euro gaben Investoren im vergangenen Jahr für Gewerbeimmobilien in Frankfurt aus. Das bedeutet Colliers International zufolge gegenüber 2015 einen Anstieg von etwa 8%.

Die acht größten Transaktionen sind allein schon für fast die Hälfte des Gesamtvolumens verantwortlich. "2016 dominierten Megadeals mit einem Volumen von mehr als 100 Mio. Euro den Frankfurter Markt", sagt Robert Menke, Geschäftsführer von Colliers International Frankfurt. Er nennt in diesem Zusammenhang das Commerzbank-Hochhaus (etwa 675 Mio. Euro), den Taunusturm für rund 650 Mio. Euro und das IBC (ca. 400 Mio. Euro). "Knapp 50% des Transaktionsvolumens wurden in den letzten drei Monaten des Jahres generiert."

Die große Mehrheit des Geldes wurde für Bürogebäude ausgegeben. Die Bruttospitzenrendite sank für diese um 30 Basispunkte auf 4,2%. Stark im Kommen sind Hotelinvestments, deren Volumen sich auf 547 Mio. Euro mehr als verdoppelte. Einzelhandelsobjekte wurden dagegen kaum verkauft. Menke begründet das mit dem fehlenden Angebot. Für High-Street-Objekte beträgt die Spitzenrendite 3,5%.

Portfolioverkäufe spielen größere Rolle

Der Anteil von Portfoliodeals am Transaktionsvolumen hat 2016 um 4 Prozentpunkte auf 24% zugenommen. Stärkste Investorengruppe im An- und Verkauf waren die Vermögensverwalter. Sie erwarben Immobilien für 1,7 Mrd. Euro und veräußerten Gebäude für 1,4 Mrd. Euro. "Asset- und Fund-Manager traten vor allem bei Großtransaktionen wie dem Kauf des Commerzbank-Towers durch Samsung Life Insurance und des IBC durch die GEG German Estate Group in Erscheinung", berichtet Menke.

Im Vergleich der Frankfurter Teilmärkte dominiert weiterhin das Bankenviertel die Investmentaktivitäten (1,8 Mrd. Euro). Mit deutlichem Abstand folgt das Westend mit rund 307 Mio. Euro. Für den Investmentmarkt 2017 rechnet Menke mit einem "stabilen Ergebnis auf hohem Niveau".

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