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Märkte | 02.01.2017

Von Christoph von Schwanenflug

In diesem Artikel:

Umsatz mit Handelsimmobilien geht um 20% zurück

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Vermietungsschild von Comfort in der Münzstraße in Berlin.

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Der Geldumsatz mit Einzelhandelsimmobilien ist 2016 deutlich gesunken. Grund sei das mangelnde Immobilienangebot für Investoren, erklärt die Maklerfirma Comfort. Die Produktknappheit am Investmentmarkt führt zu einer Verteuerung von innerstädtischen Geschäftshäusern. Die Ladenmieten entwickeln sich dagegen bestenfalls seitwärts.

Die auf Geschäftshäuser und Ladenlokale in 1a-Lagen spezialisierte Maklerfirma Comfort geht auf Grund der zum Jahreswechsel vorliegenden Daten davon aus, dass im Jahre 2016 knapp über 14 Mrd. Euro in deutsche Handelsimmobilien investiert wurden. Das wären rund 20% weniger als 2015 (über 18 Mrd. Euro). Als Grund wird die "mangelnde Verfügbarkeit geeigneter Assets" genannt. "Es ist aber immer noch das zweitbeste Ergebnis seit 2006", sagt Jürgen Kreutz, Head of Investment bei Comfort.

Der Markt sei zweigeteilt. Während die Kaufpreisfaktoren für Geschäftshäuser aller Größenklassen in 98 von 146 deutschen Städten der Comfort-Datenbank im vierten Quartal 2016 gestiegen seien, gelte das bei den Höchstmieten für Läden nur in acht Städten. Comfort betrachtet jeweils kleine Läden in den Fußgängerzonen. "Wir befinden uns längst in einem Mietermarkt", sagt Manfred Schalk, Geschäftsführer von Comfort München.

Geschäfthäuser in München am teuersten

Derweil ist die Anfangsrendite für Geschäftshäuser in München Comfort zufolge unter 3% gefallen. In den anderen deutschen Metropolen und guten Groß- und Mittelstädten stehe bei der Anfangsrendite eine 3 vor dem Komma. Gute Geschäftshäuser in den sieben deutschen Immobilienhochburgen (Berlin, München, Hamburg, Frankfurt, Köln, Düsseldorf, Stuttgart) kosteten in jedem Fall mehr als das 25fache der Jahresmiete, in der Kategorie darunter gebe es bereits 27 Städte mit Faktoren von 20 bis 25. Angesichts der Entwicklung werde für Investoren die Kalkulation der realistischen längerfristigen Mieten zum "wesentlichen Erfolgsfaktor".

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