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Politik | 29.12.2016

Von Jutta Ochs

In diesem Artikel:
  • Organisationen:
    Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung, Bundesregierung Deutschland, Haus & Grund
  • Personen:
    Kai Warnecke
  • Immobilienart:
    Wohnen

Haus & Grund: Sanierungsquote höher als angenommen

Rainer Sturm/<a href="http://www.pixelio.de/" target="_blank">pixelio.de </a>
Es gibt keine verlässlichen Zahlen für den Stand der Wohngebäudemodernisierung in Deutschland.

Rainer Sturm/pixelio.de

Die Anzahl der energetisch sanierten Wohngebäude ist deutlich höher als bisher angenommen. Zu dieser Einschätzung kommt der Eigentümerverband Haus & Grund Deutschland. Anlass ist eine aktuelle Studie des Bundesinstituts für Bau-, Stadt- und Raumforschung (BBSR) zur reichlich unklaren Datenlage beim Gebäudebestand.

Laut der Analyse des BBSR können Modernisierungsfortschritte derzeit gar nicht verlässlich gemessen werden. In der politischen Debatte werde zwar meist eine Sanierungsrate von jährlich rund 1% unterstellt. Grundlage dieser Zahl sind laut BBSR aber Daten aus den Jahren 2005 bis 2008 von lediglich 0,5 Promille des Gesamtbestands an Wohngebäuden. Und Heizungsmodernisierungen seien dabei gar nicht berücksichtigt.

Die Bundesregierung verlangt von den Hauseigentümern mindestens eine Verdopplung der Sanierungsquote, damit ihre Klimaschutzziele bis 2050 erreicht werden. "Wahrscheinlich haben wir aber diese Quote längst erreicht. Die Bundesregierung muss endlich aufhören, mit falschen Zahlen Druck auf die Eigentümer auszuüben", forderte Haus & Grund-Präsident Kai Warnecke. Mehr als 80% der Wohneinheiten gehörten privaten Einzeleigentümern. Diese investierten eher kleinteilig und bezahlten die Maßnahmen in den meisten Fällen aus eigenen Mitteln. Solche Investitionen würden jedoch nirgendwo und von niemandem erfasst, sagte Warnecke.

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