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Projekte | 24.03.2016

Von Martina Vetter

In diesem Artikel:

Auf dem Tacheles-Areal in Berlin sollen die Bagger rollen

Noch sind nur die Baumassen auf der Visualisierung zu erkennen. Die einzelnen Gebäude sollen von verschiedenen Architekturbüros entworfen werden. Bild: pwrd
Noch sind nur die Baumassen auf der Visualisierung zu erkennen. Die einzelnen Gebäude sollen von verschiedenen Architekturbüros entworfen werden.

Bild: pwrd

Das 500-Mio.-Euro-Projekt auf dem Gelände rund um das ehemalige Kunsthaus Tacheles steht in den Startlöchern. Anfang April sollen die bauvorbereitenden Maßnahmen auf dem 25.000 qm großen Grundstück beginnen, teilt pwr development, die Projektentwicklungstochter des Finanzdienstleisters Parella Weinberg, mit. Geplant ist ein gemischt genutztes Quartier mit 450 Wohnungen, Hotel, Handel und Büros.

Das ist der aktuelle Stand, nachdem die Entwickler nach der Präsentation der ersten Entwürfe im vergangenen Jahr wieder nach Hause geschickt worden waren. Der Grund: Die Planungen entsprachen nicht dem festgesetzten B-Plan aus dem Jahr 2003, der für eine Bebauung der Fläche rund um den als Tacheles berühmt gewordenen ruinenhaften Gebäudeflügel der einstigen Friedrichstadtpassagen an der Oranienburger Straße besteht.

Zwischenzeitlich haben sich Bezirk und pwr development im Wesentlichen geeinigt, und die mit der künstlerischen Gesamtleitung des Vorhabens beauftragten Architekten vom namhaften Schweizer Büro Herzog & de Meuron legten noch einmal Hand an ihren Entwurf an. Mit öffentlichen Wegen und Plätzen soll das Quartier jetzt zu einem lebendigen Teil der Stadt werden und keine Gated Community werden, wie es Mittes Carsten Spallek, Baustadtrat von Berlin-Mitte, formuliert.

Auch künftig soll das Tacheles kulturell genutzt werden

Hauptader des Quartiers wird eine Passage sein, die wie früher von der Friedrichstraße zur Oranienburger Straße führt und an den erhaltenen Gebäudeflügel, der nach der Wende als Kunsthaus Tacheles berühmt wurde, andockt. Die Passage wird nicht wie früher überdacht sein, sondern als offene Ladenstraße mit Geschäften im Erdgeschoss errichtet. In den darüber liegenden Etagen sind Büros vorgesehen, in den oberen Stockwerken sind Wohnungen geplant. 38% der im Neubau geplanten 83.000 qm BGF sollen für Wohnzwecke genutzt werden. Ein Fünftel der Flächen ist dem Handel vorbehalten, ein Viertel für Büros eingeplant. Darüber hinaus ist ein Hotel mit 120 bis 140 Zimmer an der Oranienburger Straße vorgesehen.

Das Herzstück des Tacheles-Areals wird jedoch der historische Passagenflügel sein, der wie im B-Plan festgesetzt, auch künftig wieder kulturell genutzt werden soll. Möglich seien Studios, Galerien oder Ausstellungsräume, heißt es von Seiten der Entwickler, die 2020 die letzten der Gebäude auf dem Tacheles-Areal fertig gebaut haben wollen.

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