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Anlagen | 09.03.2016

Von Marcus Jung

In diesem Artikel:
  • Unternehmen:
    Bad Bank Heta, DWS Investments
  • Organisationen:
    Bundesregierung Österreich, Finanzministerium Österreich, Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft, Gläubigerschutzgemeinschaft Teutonia, Landesregierung Kärnten
  • Personen:
    Hans Jörg Schelling
  • Finanzprodukte:
    Kärntner Ausgleichsfonds (KAF)

Heta-Streit: Gläubiger-Pool lehnt Schellings Angebot ab

Die einflussreiche Ad-hoc-Gruppe unter den Anleihengläubigern der österreichischen Bad Bank Heta Asset Resolution pocht auf die vollständige Rückzahlung. Laut einer heutigen Mitteilung hält eine große Anzahl der Gläubiger, die mehr als 5 Mrd. Euro hohe Forderungen gegen die Heta besitzen, an der Entscheidung fest, das jüngst mehrfach nachgebesserte Angebot des Kärntner Ausgleichsfonds (KAF) und der österreichischen Bundesregierung abzulehnen. Die Investorengruppe besteht weiterhin auf die Lock-up-Vereinbarung, also die Annahmesperre für eine im Raum stehende Einigung.

Österreichs Finanzminister Hans Jörg Schelling appellierte gestern an die Gläubiger, eben nicht auf dieser Sperrklausel zu beharren. In der vergangenen Woche hatte er das Rückkaufangebot für die Schuldtitel abermals erweitert. Die Frist zur Annahme läuft am kommenden Freitag, 11. März, ab. Danach sei das Angebot tot, es werde kein weiteres geben, so Schelling. Die Heta-Gläubiger machen ihrerseits die Landesregierung Kärnten und die Regierung in Wien dafür verantwortlich, dass keine "umfassende und zeitnahe Lösung der strittigen Fragen" vorgestellt worden sei. So habe das Finanzministerium die Gespräche abgebrochen. Jede nicht einvernehmliche Lösung würde für Kärnten und für Österreich viel teurer, heißt es in der Erklärung, alleine in 2015 seien Zinsen von mehr als 0,5 Mrd. Euro aufgelaufen. Neben dem Gläubigerpool haben auch der Gesamtverband der deutschen Versicherungswirtschaft, die Fondsgesellschaft DWS Investments und die Gläubigergruppe Teutonia eine Einigung abgelehnt.

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